Was passiert beim Hörsturz?
Beim Hörsturz kommt es ohne erkennbare äußere Ursache zu einer plötzlichen, meist einseitigen Hörminderung. Häufig begleitet von Druckgefühl im Ohr, Tinnitus oder leichtem Schwindel. Vermutete Ursache ist eine Durchblutungsstörung der feinen Innenohr-Strukturen — ausgelöst durch Stress, Mikrothromben oder Entzündungen.
Was wir untersuchen
Eine schnelle, präzise Diagnostik ist entscheidend. Wir prüfen Hörbahn und Mittelohr und schließen andere Ursachen aus.
- Otoskopie & HNO-Status
- Tonaudiogramm & Sprachverständnis
- Stimmgabeltests (Weber, Rinne)
- Tympanometrie & Stapediusreflex
- Bei Bedarf: MRT-Verordnung zur Abklärung
Therapie
Nach S1-Leitlinie behandeln wir den Hörsturz mit hochdosiertem Cortison — als Tablette oder, falls notwendig, intratympanal direkt ins Mittelohr. Begleitend setzen wir Neuraltherapie ein, um die Innenohr-Durchblutung zu unterstützen. Innerhalb der ersten 1–3 Tage haben Sie die besten Erholungschancen.
Was wir noch behandeln.
Acht Themen, ein Anspruch — Sorgfalt, Zeit und das volle Spektrum moderner HNO-Heilkunde.
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An allen drei Standorten halten wir täglich Akut-Termine frei. Rufen Sie uns an oder buchen Sie online.